Was meinte Gabriel?

Die Frage an Sigmar Gabriel

Im Jahre 2010 äusserte Sigmar Gabriel:

„Wir haben gar keine Bundesregierung. Wir haben Frau Merkel als Geschäftsführerin einer neuen Nicht-Regierungsorganisation in Deutschland.“

Was meinte er wohl, man kann ihn ja durchaus mal fragen, wenn man nicht Falsches verbeiten will.
Deshalb ersteinmal: Frage den Gabriel.

Sicherlich wird er sich nicht um die Vielzahl solcher Anfragen selbst kümmern können. Aber er wird schon einen hochbezahlten Juristen an seiner Seite haben, der dies in seinem Sinne kann. Und ich werde nicht der erste sein, der ihn danach fragt, Wahrscheinlich liegt eine Argumentation schon als Textbaustein vor.
Ich hätte ihn gern, den Textbaustein.

Brief am 19.11.2015 an Sigmar Gabriel:

Wir sagen immer, wenn Du etwas wissen willst, dann frage selbst nach.

Es geht eben immer wieder darum, sich gegen den Vorwurf des Verschwörungstheoretikers zu wehren. Und das System weiss ganu genau, wenn es zwei Aussagen gibt, deren Wahrheitsgehalt ad hoc nicht geprüft werden kann, entscheiden sich 95 von 100 Deutschen immer für den bequemeren Weg. Was kann bequemer sein, als an dem festzuhalten, was man seit seiner Kindheit gelernt hat.

Der Antwortbrief ist aber dennoch in seine sprachlichen Ausgefeiltheit kaum zu überbieten. Jeder kann hier herauslesen was er will, ausser er ist richtig der deutschen Sprache mächtig.

Wie man sieht, über sich selbst und die eigentliche Frage sagen sie gar nichts.

Wenn es allerdings nicht wahr wäre, dann würden sie die Tatsache mit Angela Merkel als Geschäftsführerin einer Nicht-Regierungsorganisation problemlos dementieren können. Das tun sie nicht. Und was heisst das? Wenn man aus einer Zeitung einen Essensgutschein ausschneidet und keine Rede vom Getränk ist, dann gibt aller Wahrscheinlichkeit teuren Champagner zu trinken, aber nicht gratis. Hier zu behaupten, die BRD wäre KEINE Firma, wäre aber Täuschung. Und da sie das Ende dieses Konstrukts in der einen oder anderen Weise bereits am Horizont sehen, will sich jetzt niemand mehr mit einer Täuschung im Amt belasten, die ihn nur am Durchstarten hindern würde.

Statt sich also selbst zu äussern, sagen sie dem Anfrager in suggestiver Weise, was er wird oder was er nicht wird.
Auch so ein Satz widerlegt die Vermutung nicht. Nein, er unterstellt nur, dass man selbst zu blöd, das Richtige herauszulesen, obwohl man mit der Anfrage selbst schon beweist, dass man es kapiert hat.

Die SPD bekennt sich zur BRD als einen demokratischen und sozialten Rechtsstaat. Die BRD ist also eine Bekenntnisrepublik. Wäre sie solcher Staat, dann müsste sich keiner dazu bekennen, er wäre halt da und seine vereidigten Diener müssten ihn pflegen. So gibt es nichts zu pflegen und seine Diener können dem Drumherum schaden, wie sie wollen.
Deshalb werden Anzeigen und Verfassungsbeschwerden gegen das Handeln der Angela Merkel juristisch unangreifbar abgeschmettert. In allen anderen juristischen Dingen sind wir verpflichtet uns zu bilden. Unwissenheit schützt niocht vor Strafe. Und hier soll es plötzlich anders sein, vergesst es.

Aber was für ein Rumgeier. Und nur um zu sagen: "Ja das ist so. Aber es hilft Dir nichts, denn wir erkennen es nicht an, und wir machen die Regeln, dank derer wir Dich unterdrücken und Deine Menschenrechte verletzen"

Nun ist die Aufgabe der Menschen, dafür zu sorgen, dass sie die Regeln nicht mehr lange machen.

Anfrage beantwortet, Herr Gabriel.

Bildquelle: Martin Jäger www.pixelio.de